42. Berlin-Marathon - Wittmann in Topform

Monika Reichart und Partner Steffen Wittmann stoßen auf den Erfolg beim 42. Berlin-Marathon an
Monika Reichart und Partner Steffen Wittmann stoßen auf den Erfolg beim 42. Berlin-Marathon an
Steffen erwischte Tag X auf den Punkt
Steffen erwischte Tag X auf den Punkt

Der 42. Berlin-Marathon war mehr als rekordverdächtig! Bei phänomenalem Wetter sorgten über eine Million Jubler an der Strecke für eine erstklassige Stimmung für die 41.224 Läufer. Milde Temperaturen, Sonne und wenig Wind – alles war perfekt für neue persönliche Bestleistungen als auch für einen Weltrekordversuch. Weltstar Eliud Kipchoge lief quasi “beflügelt” als Sieger nach 02:04:00 Stunden ins Ziel, denn diesem rutschten schon nach 800 Metern die Innensohlen aus den Schuhe, was ihn “den Weltrekord kostete”, so der Kenianer. Anders erging es Steffen Wittmann (Laufarena Allgäu / WobenzymPlus EnzymKraft-Team) aus Krugzell. Sein Ergebnis: 02:33:38 Stunden (1. Hälfte: 1:17:38 / 2. Hälfte: 1:16:00),  Wertung: Gesamt 180,  AK-Wertung: 62,  Deutsche Wertung: 23,  Bester Allgäuer. Hier ist sein Bericht: Am Vortag holte sich Wittmann letzte Tipps bei Marathonprofi Falk Cierpinski auf der Marathonmesse. “Heute hat einfach alles gepasst! Die Stimmung an der Strecke war Wahnsinn. Schon vor dem Start fühlte ich mich super und wusste, dass heute einiges möglich ist.” Der 28-jährige Physiotherapeut lief die ersten 21,1 Kilometer in 01:17:38 Minuten und war damit voll auf seiner vorher anvisierten Zeit zwischen 02:35 und 02:36 Stunden. Jedoch konnte sich Wittmann auf der zweiten Hälfte nochmals steigern! “Ich fühlte mich gut und so habe ich mir die Motivationsgrüße eines guten Freundes zu Herzen genommen! Finde den Grat zwischen ‘Sei stark und trau dir was zu’ und ‘Harakiri’. Auch das ‘Grenzen im Kopf gesetzt werden’ trieb mich immer weiter und schneller voran.” So gelang es ihm die zweite Hälfte mit einem Negativsplit (-1:38 Minuten) in 01:16:00 Stunden zu bewältigen und kam damit auf dem 180. Gesamtrang von 41.224 Läufern ins Ziel. Damit wurde er 23. Deutscher sowie 62. in seiner Altersklasse. “Die Leistungsdichte wird von Jahr zu Jahr immer enger, was gut für schnelle Zeiten ist, da mehr in der Gruppe gelaufen werden kann. Berlin ist und bleibt ‘Flat, fast and unforgetable’,” so Wittmann. Seine Freundin Moni Reichart hatte mit Magenproblemen zu kämpfen, kam aber gut nach 04:03:23 Stunden ins Ziel. Ebenfalls am Start war Rene Pehlemann der mit persönlicher Berstzeit nach 03:27:43 Stunden als auch Alois Guggmos der 04:19:34 Stunden benötigte.

 

Nebenfakten zum Berlinmarathon:
Wurde nirgends erwähnt und gezeigt: Die Läufer zwischen 02:20:00 und 03:00:00 Stunden mussten nach Zielankunft 30 Minuten im Startbereich ausharren, da der komplette Finisherbereich vor dem Reichstag polizeilich gesperrt wurde aufgrund eines personenlosen verdächtig herumliegenden Startbeutels. Erst nach polizeilicher Sicherung durch einen Polizeiroboter und kompletter Kontrolle des Bereiches durften wir in diesen Bereich um uns trocken zu legen. An der Laufstrecke brachte eine türkische Zuschauerin einen gesunden Sohn zur Welt. Das war wohl zu viel Aufregung

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Kommentare: 1
  • #1

    Cristen Vandermark (Freitag, 03 Februar 2017 12:58)


    Excellent write-up. I absolutely appreciate this site. Keep it up!

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